Zitronen-Joghurt-Kuchen aus der Kastenform

Ein Zitronenkuchen mit Naturjoghurt und Öl für die 25-cm-Kastenform. Mit genauer Saftmenge, Stäbchenprobe und optionalem Zitronenguss.

Dieser Zitronen-Joghurt-Kuchen wird mit Naturjoghurt und neutralem Öl angerührt. Zitronenabrieb bringt das Aroma, eine abgemessene Saftmenge hält die Teigzusammensetzung nachvollziehbar. Die Zutaten reichen für eine Kastenform von etwa 25 cm Länge; der Zitronenguss ist optional.

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Was du vor dem Rühren bereitstellen solltest

Nimm eine Form mit mindestens etwa 1,5 Litern Fassungsvermögen. Bei Kastenformen sagt die Länge allein wenig über die tatsächliche Größe aus: Eine schmale Form fasst weniger Teig als eine breite Form derselben Länge. Fülle sie deshalb höchstens zu etwa zwei Dritteln. Für diesen Kuchen wird Backpapier verwendet; zusätzliches Fett für die Form ist dann nicht nötig.

Für den Teig werden 30 ml Zitronensaft abgemessen. Presse eine große Frucht daher nicht einfach vollständig in die Schüssel. Für den optionalen Guss kann eine zweite Zitrone nötig sein. Reibe nur die gelbe Schale fein ab; die weiße Schicht darunter soll möglichst an der Frucht bleiben.

Rezept: Zitronen-Joghurt-Kuchen

Zitronenkuchen mit hellem Zuckerguss neben Zitronen auf rosa Untergrund – Stockfoto
Mehmet Kurt

Zitronen-Joghurt-Kuchen aus der Kastenform

Rührkuchen mit Naturjoghurt, neutralem Öl und Zitronenabrieb für eine Kastenform von etwa 25 cm. Die Gesamtzeit enthält eine Richtzeit zum Abkühlen.
Vorbereitungszeit 15 Minuten
Zubereitungszeit 55 Minuten
Abkühlen 1 Stunde
Gesamtzeit 2 Stunden 10 Minuten
Portionen: 12 Scheiben

Zutaten
  

Für den Kuchen
  • 250 g Weizenmehl Type 405
  • 10 g Backpulver
  • 1 Prise Salz
  • 3 Eier Größe M
  • 150 g Zucker
  • 150 g Naturjoghurt 3,5 % Fett
  • 100 ml neutrales Rapsöl
  • 1 Bio-Zitrone davon der fein abgeriebene gelbe Teil der Schale und 30 ml Saft
Optional für den Guss
  • 100 g Puderzucker
  • 1–2 EL Zitronensaft bei Bedarf aus einer zweiten Zitrone

Kochutensilien

  • 1 Kastenform etwa 25 cm lang, mindestens 1,5 Liter Fassungsvermögen
  • 2 Rührschüsseln
  • 1 Schneebesen
  • 1 Feine Reibe
  • 1 Küchenwaage
  • 1 Holzstäbchen für die Garprobe

Methode
 

Zubereitung
  1. Den Backofen auf 175 °C Ober-/Unterhitze oder 160 °C Umluft vorheizen. Eine Kastenform von etwa 25 cm Länge und mindestens 1,5 Litern Fassungsvermögen mit Backpapier auslegen.
  2. Die Bio-Zitrone heiß abwaschen und abtrocknen. Nur die gelbe Schale fein abreiben. Die Frucht auspressen und 30 ml Saft für den Teig abmessen. Zusätzlichen Saft für den optionalen Guss getrennt bereitstellen.
  3. Mehl, Backpulver und Salz in einer Schüssel gründlich vermischen.
  4. Eier und Zucker in einer zweiten großen Schüssel mit einem Schneebesen etwa 1–2 Minuten verrühren. Joghurt, Öl, Zitronenabrieb und die 30 ml Zitronensaft unterrühren.
  5. Die Mehlmischung in zwei Portionen kurz unter die flüssigen Zutaten rühren, bis keine trockenen Mehlstellen mehr sichtbar sind. Nicht länger als nötig rühren. In die vorbereitete Form füllen; sie sollte höchstens zu etwa zwei Dritteln gefüllt sein.
  6. Die Form auf einen Rost im unteren Drittel des Ofens stellen. Etwa 50–60 Minuten backen. Ab Minute 50 ein Holzstäbchen in die dickste Stelle stecken: Es darf kein feuchter Teig mehr daran haften. Wird die Oberfläche vorher zu dunkel, locker mit Backpapier abdecken.
  7. Den Kuchen etwa 10 Minuten in der Form stehen lassen, danach mithilfe des Backpapiers herausheben und auf einem Gitter vollständig abkühlen lassen. Dafür insgesamt mindestens etwa 60 Minuten einplanen; je nach Raumtemperatur kann es länger dauern.
  8. Den Puderzucker zuerst mit 1 EL Zitronensaft verrühren. Weiteren Saft nur nach und nach zugeben, bis ein dickflüssiger Guss entsteht. Über den vollständig abgekühlten Kuchen geben und vor dem Anschneiden etwas anziehen lassen.

Notizen

Die Backzeit von 55 Minuten ist ein Richtwert innerhalb von etwa 50–60 Minuten. Für den Guss kann je nach Saftausbeute eine zweite Zitrone nötig sein. Die Abkühlzeit ist in der Gesamtzeit enthalten; bei warmer Raumtemperatur gegebenenfalls verlängern.
Stockfoto als Serviervorschlag: Julissa Capdevilla / Unsplash. Die Grundmenge ergibt einen Kuchen.

Woran erkenne ich den richtigen Backpunkt?

Die Oberfläche darf leicht aufreißen. Prüfe ab etwa 50 Minuten die dickste Stelle mit einem Holzstäbchen und entscheide danach über weitere Backzeit. Eine schöne Farbe allein zeigt noch nicht, ob die Mitte durchgebacken ist. Hängt noch flüssiger Teig am Stäbchen, backe den Kuchen einige Minuten weiter und prüfe erneut.

Wenn du bei der Heizart unsicher bist, hilft unser Ratgeber zu Ober-/Unterhitze und Umluft. Die Einstellungen im Rezept sind Ausgangswerte; Formmaterial und Ofen beeinflussen den Verlauf.

Guss, Joghurt und kleine Änderungen

  • Ohne Guss: Der Kuchen ist auch ohne Puderzucker und zusätzlichen Zitronensaft vollständig. Die Zuckermenge im Teig bleibt gleich.
  • Joghurt: Verwende zunächst den angegebenen Naturjoghurt. Sehr fester griechischer Joghurt, Skyr oder ein gesüßter Fruchtjoghurt verändern Konsistenz beziehungsweise Geschmack und sind kein unveränderter Austausch.
  • Gusskonsistenz: Beginne mit wenig Saft. Ein dickflüssiger Guss bleibt eher auf dem Kuchen, während ein dünner Guss stärker herunterläuft.

Abkühlen und portionieren

Hebe den Kuchen nach der kurzen Ruhezeit aus der Form und lass ihn auf einem Gitter auskühlen. Den Guss erst danach auftragen. Die im Rezept genannten 60 Minuten sind eine Richtzeit zum Abkühlen und keine Garantie bei jeder Raumtemperatur. Für gleichmäßige Scheiben hilft ein langes Messer; die angegebene Ausbeute sind etwa zwölf Scheiben.

Zum Vorbereiten lässt sich der vollständig abgekühlte, unglasierte Kuchen in Scheiben einfrieren. Trenne sie mit etwas Backpapier und verpacke sie gut, damit du einzelne Portionen entnehmen kannst. Den Guss kannst du dann frisch anrühren.

Wenn du lieber mit Obst und Streuseln backen möchtest, findest du hier unseren Apfel-Streuselkuchen aus der Springform.

Bildhinweis: Stockfoto von Julissa Capdevilla / Unsplash. Die Abbildung zeigt einen Serviervorschlag und dokumentiert keinen Praxistest dieses Rezepts.

Mehmet Kurt
Mehmet Kurt

Mehmet Kurt kocht und backt in seiner Küche in Koblenz und betreibt GutKochen. Ihn interessieren vor allem alltagstaugliche Hausmannskost, saisonale Gerichte und Kuchen, die mit gängigen Zutaten und normalen Backformen gelingen. Für GutKochen schreibt er Rezepte mit genauen Mengen, nachvollziehbaren Schritten und Hinweisen, woran man den richtigen Garzustand erkennt.

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