Kürbis-Feta-Pasta aus dem Ofen

Kürbis-Feta-Pasta mit Hokkaido aus dem Ofen: Rezept für 4 Portionen, mit cremiger Sauce ohne Sahne, passender Würfelgröße und Nudelwasser.

Für diese Kürbis-Feta-Pasta kommen Hokkaidowürfel und Feta gemeinsam in den Ofen. Während sie garen, kochst du die Penne. Anschließend entsteht direkt in der Form eine orangefarbene Sauce, die mit etwas Nudelwasser geschmeidig wird. Sahne brauchst du dafür nicht, und ein Teil der Kürbiswürfel bleibt als Stückchen erhalten.

Von GutKochen

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Warum Hokkaido hier praktisch ist

Hokkaido kannst du nach gründlichem Waschen mit Schale verarbeiten. Entscheidend sind gleichmäßige, ungefähr 1,5 cm große Würfel: So werden sie weich, während der Feta Farbe bekommt. Sehr große Stücke brauchen länger und lassen sich später schlechter zu einer Sauce zerdrücken.

Die richtige Form und die passende Nudelmenge

Eine Form von etwa 30 × 20 cm gibt den Kürbiswürfeln genug Fläche. In einer kleinen, tief gefüllten Form garen sie anders und bleiben länger fest. Für vier Portionen sind 300 g trockene Penne vorgesehen. Wenn du die Menge ändern möchtest, hilft unsere Tabelle für Pasta-Mengen.

Rezept: Kürbis-Feta-Pasta aus dem Ofen

Penne mit orangefarbener Kürbis-Feta-Sauce, gerösteten Hokkaidowürfeln und Petersilie
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Kürbis-Feta-Pasta aus dem Ofen

Hokkaido und Feta garen gemeinsam in einer Auflaufform. Mit etwas Nudelwasser wird ein Teil davon zur Sauce zerdrückt und mit Penne vermischt. Einige Kürbiswürfel bleiben für Biss erhalten.
Vorbereitungszeit 15 Minuten
Zubereitungszeit 40 Minuten
Gesamtzeit 55 Minuten
Portionen: 4 Portionen

Zutaten
  

Für die Pasta
  • 700 g Hokkaido-Kürbis nach dem Entkernen gewogen, mit Schale
  • 300 g Penne Trockengewicht
  • 200 g Feta 170 g zum Backen, 30 g zum Bestreuen
  • 3 EL Olivenöl
  • 2 Knoblauchzehen
  • 1 TL getrockneter Thymian
  • 0,25 TL schwarzer Pfeffer
  • 200 ml Nudelkochwasser auffangen und nach Bedarf zugeben
  • 2 EL gehackte Petersilie
  • Salz für das Nudelwasser und zum Abschmecken

Kochutensilien

  • 1 Auflaufform ca. 30 × 20 cm, nicht zu tief
  • 1 Großer Kochtopf
  • 1 Messbecher für Nudelwasser
  • 1 Gabel oder Kartoffelstampfer

Methode
 

Zubereitung
  1. Den Backofen auf 200 °C Ober-/Unterhitze oder 180 °C Umluft vorheizen. Den Hokkaido waschen und entkernen. 700 g Fruchtfleisch mit Schale in gleichmäßige Würfel von etwa 1,5 cm schneiden. Den Knoblauch schälen und fein hacken.
  2. Die Kürbiswürfel mit Olivenöl, Knoblauch, Thymian und Pfeffer in der Auflaufform mischen. Wegen des salzigen Fetas zunächst nur wenig oder gar nicht zusätzlich salzen. 170 g Feta in die Mitte setzen. Die restlichen 30 g zugedeckt im Kühlschrank aufbewahren.
  3. Auf mittlerer Schiene etwa 30–35 Minuten backen. Der Kürbis muss sich mit einer Gabel leicht zerdrücken lassen. Ist er noch fest, einige Minuten weitergaren; bei starker Bräunung die Form locker abdecken.
  4. Etwa 12–15 Minuten vor Ende der Ofenzeit einen großen Topf mit Salzwasser aufkochen. Die Penne nach Packungsanleitung bissfest kochen. Vor dem Abgießen 200 ml Nudelkochwasser in einem Messbecher auffangen.
  5. Die Form aus dem Ofen nehmen und ungefähr ein Drittel der Kürbiswürfel beiseitelegen. Den übrigen Kürbis mit dem gebackenen Feta zerdrücken. Zuerst etwa 100 ml Nudelwasser zugeben und verrühren. Die abgegossenen Penne und die beiseitegelegten Würfel untermischen. Weiteres Nudelwasser schluckweise zufügen, bis die Sauce die Nudeln locker umhüllt.
  6. Mit Salz und Pfeffer abschmecken. Die übrigen 30 g Feta darüberbröseln, die Petersilie darüberstreuen und die Kürbis-Feta-Pasta sofort servieren.

Notizen

Die 700 g Kürbis werden nach dem Entkernen abgewogen. Die Schale von Hokkaido bleibt dran. Bei Butternut erst schälen und dann dieselbe vorbereitete Menge abwiegen; die Garzeit kann abweichen.
Die Nudeln werden separat gekocht, nicht roh in der Form mitgebacken. Nudelwasser nach Bedarf verwenden: Es müssen nicht die gesamten 200 ml hinein. Für eine vegetarische Zubereitung Feta mit entsprechendem Lab wählen.

Nudelwasser macht die Sauce geschmeidig

Fange das Kochwasser auf, bevor du die Pasta abgießt. Rühre es zunächst in einer kleinen Menge unter den zerdrückten Kürbis und den Feta. Erst wenn die Nudeln in der Form sind, siehst du, wie viel Flüssigkeit noch fehlt. Die Sauce soll haften und die Penne umhüllen, ohne sich als Wasser am Boden abzusetzen.

Wenn der Kürbis noch zu fest ist

Prüfe die größten Würfel mit einer Gabel. Sie müssen sich ohne großen Widerstand zerdrücken lassen. Verlängere bei Bedarf die Ofenzeit, bevor die Nudeln dazukommen. Wird die Oberfläche schon dunkel, deckst du die Form locker ab. Der fertige Kürbis entscheidet über die Konsistenz der Sauce.

Varianten mit denselben Grundmengen

Butternut ist eine Alternative, wird hier aber vor dem Würfeln geschält. Wiege auch davon 700 g vorbereitetes Fruchtfleisch ab. Petersilie kannst du am Ende durch wenig frischen Basilikum ersetzen. Soll die Pasta kräftiger schmecken, passt eine kleine Prise Chiliflocken; sie ist keine notwendige Zutat des Grundrezepts.

Aufbewahren und aufwärmen

Stelle abgekühlte Reste abgedeckt in den Kühlschrank und verbrauche sie innerhalb von 1–2 Tagen. Beim Aufwärmen in der Pfanne etwas Wasser zugeben und alles gründlich erhitzen. Die Sauce dickt beim Stehen nach, daher sind kleine zusätzliche Wassermengen sinnvoll.

Noch mehr Pasta für den Alltag

Wenn du ein Gericht ohne Ofen suchst, probiere unsere Spinat-Frischkäse-Pasta. Eine andere herbstliche Variante ist die Champignon-Pasta mit Sahnesauce.

Häufige Fragen

Kommen die Nudeln roh in die Auflaufform? Nein. In diesem Rezept werden sie separat gekocht und erst mit dem weichen Kürbis und Feta vermischt.

Kann ich normalen Hirtenkäse verwenden? Möglich, aber Salzgehalt und Konsistenz können sich unterscheiden. Flüssigkeit nach Bedarf dosieren und erst am Ende nachsalzen.

Bildhinweis: KI-generierter Serviervorschlag.

Mehmet Kurt
Mehmet Kurt

Mehmet Kurt kocht und backt in seiner Küche in Koblenz und betreibt GutKochen. Ihn interessieren vor allem alltagstaugliche Hausmannskost, saisonale Gerichte und Kuchen, die mit gängigen Zutaten und normalen Backformen gelingen. Für GutKochen schreibt er Rezepte mit genauen Mengen, nachvollziehbaren Schritten und Hinweisen, woran man den richtigen Garzustand erkennt.

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