Kartoffeln und Möhren ergeben eine unkomplizierte Gemüsesuppe, die mit wenigen Grundzutaten auskommt. Ein Teil des Gemüses bleibt hier als kleine Stücke erhalten, der Rest wird püriert. So bekommt die Suppe Bindung, ohne dass Mehl oder eine zusätzliche Mehlschwitze nötig sind.
Rezeptkarte

Kartoffel-Möhren-Suppe für jeden Tag
Zutaten
Kochutensilien
Methode
- Kartoffeln und Möhren schälen. Die Kartoffeln in etwa 2 cm große Würfel, die Möhren in dünne Scheiben schneiden. Die Zwiebel schälen und fein würfeln.
- Das Öl im Topf erhitzen und die Zwiebel bei mittlerer Hitze etwa 3 Minuten glasig dünsten. Kartoffeln und Möhren zufügen und 1 Minute unter Rühren mitdünsten.
- Die Gemüsebrühe angießen. Einmal aufkochen, dann die Hitze reduzieren und die Suppe zugedeckt 18–22 Minuten sanft köcheln lassen. Das Gemüse ist fertig, wenn sich die Kartoffelwürfel ohne Widerstand mit einer Gabel teilen lassen.
- Mit einer Schaumkelle etwa ein Drittel der Gemüsewürfel herausnehmen. Den Topf vom Herd ziehen und den Rest mit dem Stabmixer pürieren. Den Mixerkopf vollständig eintauchen, damit die heiße Suppe nicht spritzt.
- Die Sahne einrühren und das beiseitegestellte Gemüse zurückgeben. Die Suppe nochmals behutsam erhitzen und mit Salz, Pfeffer und Muskat abschmecken.
- Mit der gehackten Petersilie bestreuen. Ist die Suppe zu dick, portionsweise etwas heißes Wasser oder zusätzliche Brühe einrühren.
Notizen
Tipps und Varianten
- Mehligkochende Kartoffeln sorgen für eine sämige Basis. Festkochende Kartoffeln funktionieren ebenfalls; die Suppe kann damit etwas weniger stark binden.
- Für eine Variante ohne Sahne 100 ml ungesüßte pflanzliche Kochcreme verwenden oder die Sahne weglassen und die Konsistenz mit Wasser anpassen.
- Die Gemüsebrühe bringt bereits Salz mit. Deshalb erst nach dem Pürieren endgültig würzen.
- Bei sehr unterschiedlichen Gemüsegrößen verändert sich die Garzeit. Eine Garprobe ist verlässlicher als die Uhr allein.
Aufbewahren und vorbereiten
Die Suppe nach dem Kochen zügig abkühlen lassen; größere Mengen dafür auf kleinere Behälter verteilen. Abgedeckt im Kühlschrank, möglichst bei höchstens 5 °C, aufbewahren und innerhalb von zwei Tagen verbrauchen. Beim Aufwärmen umrühren und an allen Stellen mindestens 70 °C für zwei Minuten erreichen. Ohne Sahne lässt sie sich besonders gut portionsweise einfrieren; Sahne bei Bedarf erst nach dem Auftauen ergänzen. Weitere Hinweise zum Kühlen und Aufwärmen gibt das Bundesinstitut für Risikobewertung.
Weitere Rezeptideen
Noch eine Idee mit Kartoffeln: der Kartoffel-Brokkoli-Auflauf mit Käse. Für ein schnelleres Nudelgericht probiere die Spinat-Frischkäse-Pasta.