Haferflocken-Schoko-Kekse vom Blech

Haferflockenkekse mit Schokostückchen für zwei Bleche. Mit abgewogenen Teigportionen, Kühlzeit und Hinweisen zum richtigen Herausnehmen.

Diese Haferflocken-Schoko-Kekse werden aus einem Butterteig mit zarten Haferflocken und Schokostückchen geformt. Die Grundmenge ergibt ungefähr 24 Stück. Für ein gleichmäßiges Blech werden die Teigportionen abgewogen und ähnlich flach gedrückt, bevor sie nacheinander in den Ofen kommen.

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Welche Haferflocken und welche Schokolade?

Das Rezept ist mit zarten Haferflocken formuliert. Sie verteilen sich in kleineren Flocken im Teig. Mit kernigen Flocken verändert sich die Struktur; verwende für den ersten Versuch die angegebene Sorte. Das Mehl bleibt zusätzlich im Rezept und wird nicht durch weitere Haferflocken ersetzt.

Für die Schokolade eignen sich backgeeignete Drops oder ähnlich groß gehackte Stückchen. Sehr große Brocken machen es schwerer, gleichmäßige Teigtaler zu formen. Du kannst die 80 g auf der Waage abmessen und anschließend vollständig in den Teig einarbeiten.

Rezept: Haferflocken-Schoko-Kekse

Gestapelte Haferflockenkekse mit Schokoladenstückchen auf einer Holzfläche – Stockfoto
Mehmet Kurt

Haferflocken-Schoko-Kekse vom Blech

Etwa 24 Haferflockenkekse mit Schokostückchen. Die Zeitangaben berücksichtigen zwei nacheinander gebackene Bleche sowie Teigkühlen und Abkühlen.
Vorbereitungszeit 20 Minuten
Zubereitungszeit 30 Minuten
Teigkühlen und Abkühlen 35 Minuten
Gesamtzeit 1 Stunde 25 Minuten
Portionen: 24 Kekse

Zutaten
  

Für den Keksteig
  • 150 g zarte Haferflocken
  • 100 g Weizenmehl Type 405
  • 4 g Backpulver etwa 1 gestrichener TL
  • 1 Prise Salz
  • 100 g weiche Butter nicht geschmolzen
  • 80 g brauner Zucker
  • 40 g weißer Zucker
  • 1 Ei Größe M
  • 80 g Zartbitter-Schokodrops oder ähnlich große gehackte Schokoladenstückchen

Kochutensilien

  • 2 Backbleche
  • 2 Rührschüsseln
  • 1 Handmixer
  • 1 Teigschaber
  • 1 Küchenwaage
  • 1 Abkühlgitter

Methode
 

Zubereitung
  1. Haferflocken, Mehl, Backpulver und Salz in einer Schüssel mischen. Butter und beide Zuckersorten in einer zweiten Schüssel mit dem Handmixer etwa 2 Minuten verrühren. Das Ei zugeben und gründlich unterrühren.
  2. Die trockene Mischung portionsweise auf niedriger Stufe kurz unterrühren, bis alles verbunden ist. Die Schokodrops mit einem Teigschaber unterheben.
  3. Die Schüssel abdecken und den Teig etwa 20 Minuten in den Kühlschrank stellen. Währenddessen den Ofen auf 175 °C Ober-/Unterhitze oder 160 °C Umluft vorheizen. Zwei Backbleche mit Backpapier belegen.
  4. Den Teig in etwa 24 Portionen zu jeweils ungefähr 25 g teilen. Mit den Händen zu Kugeln formen und leicht zu etwa 1 cm dicken Talern drücken. Je zwölf Stück mit mindestens 4 cm Abstand auf ein Blech setzen. Das zweite Blech bis zum Backen kühl halten.
  5. Ein Blech auf mittlerer Schiene etwa 12–15 Minuten backen. Die Ränder sollen leicht gebräunt und die Mitte noch etwas weich sein. Danach das zweite Blech ebenso backen. Insgesamt etwa 24–30 Minuten Backzeit für beide Bleche einplanen.
  6. Die Kekse nach jeder Backrunde etwa 5 Minuten auf dem Blech stehen lassen. Anschließend vorsichtig auf ein Gitter legen und fertig auskühlen lassen. Für das Abkühlen insgesamt etwa 15 Minuten je fertiger Runde einplanen; ein Teil davon kann parallel zur nächsten Backrunde stattfinden.

Notizen

Die Gesamtzeit ist eine Planungsgröße für zwei nacheinander gebackene Bleche: etwa 20 Minuten aktive Vorbereitung, 20 Minuten Teigkühlen, bis zu 30 Minuten Backen und etwa 15 Minuten Abkühlen. Bei nur einem Blech dieses vor der zweiten Runde abkühlen lassen und zusätzliche Wartezeit einplanen.
Stockfoto als Serviervorschlag: Delaney Van / Unsplash.

Teiggewicht statt Augenmaß

Mit den genannten Zutaten entstehen ungefähr 600 g Teig. Teile ihn in Portionen um 25 g, um auf etwa 24 Kekse zu kommen. Das ist zugleich eine Kontrolle für die Ausbeute: Mit 40-g-Portionen werden es weniger und größere Kekse, deren Backzeit sich ändern kann.

Drücke die Kugeln vor dem Backen ähnlich dick. Wenn ein Teil sehr flach und ein anderer Teil hoch bleibt, werden die Ränder und die Mitte nicht gleichzeitig fertig. Halte zwischen den Talern ausreichend Abstand, damit sie beim Backen Platz haben.

Warum das zweite Blech warten darf

Die Rezeptzeit geht von zwei nacheinander gebackenen Blechen aus. Während die erste Runde im Ofen ist, bleibt die zweite kühl. Verwendest du nur ein Backblech, lass es vor dem erneuten Belegen abkühlen. Ein noch heißes Blech verändert den Start der zweiten Runde.

Bei Fragen zur Heizart hilft unser Ratgeber zu Ober-/Unterhitze und Umluft. Für dieses Rezept sind eine mittlere Einschubhöhe und der Blick auf die Ränder die praktischen Ausgangspunkte.

Nicht zu früh umsetzen

Nach dem Herausnehmen sind die Kekse noch empfindlich. Lass sie zuerst auf dem Blech stehen und setze sie erst dann vorsichtig aufs Gitter. Die Mitte darf beim Herausnehmen weicher wirken als nach vollständigem Abkühlen; die Kekse müssen nicht schon heiß durchgehend fest sein.

Aufbewahren und vorbereiten

Verpacke die Kekse erst vollständig abgekühlt in einer gut schließenden Dose. Warme Kekse geben noch Feuchtigkeit ab. Für ein anderes Backprojekt kannst du dir außerdem unseren Zitronen-Joghurt-Kuchen oder den Apfel-Streuselkuchen ansehen.

Bildhinweis: Stockfoto von Delaney Van / Unsplash. Serviervorschlag, keine Dokumentation eines Praxistests dieses Rezepts.

Mehmet Kurt
Mehmet Kurt

Mehmet Kurt kocht und backt in seiner Küche in Koblenz und betreibt GutKochen. Ihn interessieren vor allem alltagstaugliche Hausmannskost, saisonale Gerichte und Kuchen, die mit gängigen Zutaten und normalen Backformen gelingen. Für GutKochen schreibt er Rezepte mit genauen Mengen, nachvollziehbaren Schritten und Hinweisen, woran man den richtigen Garzustand erkennt.

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