Rosenkohl-Kartoffel-Pfanne mit Senfrahm

Rosenkohl-Kartoffel-Pfanne mit Senfrahm: vegetarisches Herbstgericht für 4 Personen mit vorgegarten Kartoffeln, Röstaromen und wenigen Pfannenschritten.

Diese Rosenkohl-Kartoffel-Pfanne verbindet gebräunte Kartoffelwürfel und Rosenkohlhälften mit einer kleinen Portion Senfrahm. Das Gemüse wird kurz vorgekocht und anschließend angebraten. So bekommst du weiche Kartoffeln, zarten Rosenkohl und Röstaromen, ohne dass die Sauce lange mitkochen muss. Die Menge reicht als vegetarisches Hauptgericht für vier Personen.

Von GutKochen

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Welche Kartoffeln halten in der Pfanne ihre Form?

Festkochende Kartoffeln passen gut, weil die Würfel nach dem Vorkochen beim Wenden eher zusammenhalten. Schneide sie möglichst gleich groß. Mehligkochende Kartoffeln zerfallen leichter und machen aus dem Gericht schneller eine dicke Gemüsemasse. Mehr zur Auswahl steht im Ratgeber Welche Kartoffeln für welches Gericht?.

Rosenkohl putzen und passend schneiden

Entferne nur die trockenen Enden und äußeren welken Blätter. Halbe Röschen bieten eine gute Schnittfläche zum Bräunen. Besonders große Exemplare kannst du vierteln, damit sie ungefähr im selben Zeitfenster wie die kleineren Hälften gar werden.

Rezept: Rosenkohl-Kartoffel-Pfanne mit Senfrahm

Gebratener Rosenkohl und goldbraune Kartoffelwürfel in einer Pfanne mit heller Senfrahmsauce
GutKochen

Rosenkohl-Kartoffel-Pfanne mit Senfrahm

Vorgegarte Kartoffelwürfel und Rosenkohlhälften werden in einer großen Pfanne angebraten und mit einer kleinen Menge Senfrahm verbunden. Ein vegetarisches Hauptgericht für vier Personen.
Vorbereitungszeit 15 Minuten
Zubereitungszeit 30 Minuten
Gesamtzeit 45 Minuten
Portionen: 4 Portionen

Zutaten
  

Für die Gemüsepfanne
  • 700 g festkochende Kartoffeln geschält gewogen
  • 600 g Rosenkohl geputzt gewogen
  • 1 Zwiebel mittelgroß
  • 2 EL Rapsöl
  • 100 ml Gemüsebrühe
  • 150 g Crème fraîche
  • 2 TL mittelscharfer Senf
  • 2 EL gehackte Petersilie
  • 1 Prise Muskat
  • Salz für das Kochwasser und zum Abschmecken
  • schwarzer Pfeffer nach Geschmack

Kochutensilien

  • 1 Großer Kochtopf
  • 1 Große Pfanne ca. 30–32 cm; bei kleinerer Pfanne portionsweise braten
  • 1 Sieb

Methode
 

Zubereitung
  1. Die geschälten Kartoffeln in etwa 2 cm große Würfel schneiden. Vom Rosenkohl die äußeren welken Blätter und die trockenen Strunkenden entfernen. Die Röschen längs halbieren, sehr große Exemplare vierteln. Die Zwiebel fein würfeln.
  2. Die Kartoffelwürfel in einem großen Topf mit kochendem Salzwasser etwa 8 Minuten garen. Den Rosenkohl zugeben und weitere 5–6 Minuten gemeinsam kochen. Beides soll fast gar, aber noch formstabil sein. Abgießen und im Sieb 2–3 Minuten gut ausdampfen lassen.
  3. Das Rapsöl in einer großen Pfanne erhitzen. Die möglichst trockenen Kartoffelwürfel bei mittlerer bis hoher Hitze etwa 5–6 Minuten braten. Erst wenden, wenn sich etwas Bräunung gebildet hat. Die Zwiebel zugeben und etwa 2 Minuten mitbraten.
  4. Die Kartoffeln etwas zur Seite schieben und den Rosenkohl möglichst mit der Schnittseite nach unten in die Pfanne geben. Etwa 3–4 Minuten braten, dann vorsichtig mischen. Bei einer kleineren Pfanne das Gemüse portionsweise anbraten und anschließend zusammenführen.
  5. Die Hitze reduzieren. Gemüsebrühe, Crème fraîche und Senf verrühren, in die Pfanne geben und alles behutsam vermengen. Bei kleiner Hitze etwa 2 Minuten erwärmen, bis die Sauce das Gemüse überzieht. Falls nötig, 1–2 EL Wasser ergänzen.
  6. Mit Muskat, Pfeffer und nach Bedarf Salz abschmecken. Die Petersilie darüberstreuen und die Rosenkohl-Kartoffel-Pfanne warm servieren. Vor dem Servieren prüfen, ob auch die größten Kartoffelstücke weich sind.

Notizen

Die Mengen für Kartoffeln und Rosenkohl sind vorbereitete Gewichte. Beim Einkauf etwas mehr einplanen. Die Zeit von ca. 45 Minuten setzt eine große Pfanne voraus; portionsweises Braten braucht länger.
Rosenkohl und Kartoffeln nach dem Vorkochen gut abtropfen lassen, damit sie braten und nicht nur dämpfen. Brühe und Senf bringen bereits Salz mit, daher erst zum Schluss abschmecken.

Warum das Gemüse vorgegart wird

Kartoffeln und Rosenkohl brauchen in der Pfanne sonst viel Zeit oder zusätzliche Flüssigkeit, bevor sie innen weich sind. Das kurze Vorkochen gibt ihnen einen Vorsprung. Die Kartoffeln kommen zuerst ins Wasser, der kleinere Rosenkohl später dazu. Prüfe die Stücke am Ende: Sie sollen noch stabil sein und in der Pfanne fertig garen.

Trockene Oberflächen bringen mehr Bräunung

Gieße das Gemüse gründlich ab und lass den Dampf entweichen. In der heißen Pfanne sollte das Öl braten können, statt direkt von Kochwasser abgekühlt zu werden. Wende die Kartoffeln anfangs nicht ununterbrochen und gib den Rosenkohl möglichst mit der flachen Seite in Kontakt zur Pfanne.

Senfrahm erst am Ende zugeben

Crème fraîche, Gemüsebrühe und Senf werden bei kleiner Hitze eingerührt. Die Sauce verbindet die Zutaten, soll sie aber nicht vollständig bedecken. Falls sie zu dick wird, genügen oft ein oder zwei Esslöffel Wasser. Schmecke erst jetzt mit Salz ab, weil Brühe und Senf bereits Würze mitbringen.

Vorbereiten und Reste nutzen

Du kannst das Gemüse vorkochen, rasch abkühlen lassen und abgedeckt bis zum nächsten Tag im Kühlschrank aufbewahren. Zum Braten sollten die Oberflächen möglichst trocken sein. Fertige Reste ebenfalls kühlen, innerhalb von 1–2 Tagen verbrauchen und mit etwas Wasser in der Pfanne gründlich erhitzen.

Passende Alternativen aus der Herbstküche

Wenn du ein Gericht aus dem Ofen möchtest, passt unser Kartoffel-Brokkoli-Auflauf. Für einen unkomplizierten Suppentag findest du bei uns auch Kartoffel-Möhren-Suppe.

Häufige Fragen

Kann ich tiefgekühlten Rosenkohl nehmen? Ja, beachte die Garhinweise auf der Packung. Größere ganze Röschen brauchen eventuell länger; nach dem Vorgaren gut abtropfen lassen und bei Bedarf vorsichtig halbieren.

Passt mehr Sauce dazu? Du kannst beim Erwärmen etwas zusätzliche Brühe zufügen. Gib sie schrittweise dazu, damit die Pfanne nicht suppig wird.

Bildhinweis: KI-generierter Serviervorschlag.

Mehmet Kurt
Mehmet Kurt

Mehmet Kurt kocht und backt in seiner Küche in Koblenz und betreibt GutKochen. Ihn interessieren vor allem alltagstaugliche Hausmannskost, saisonale Gerichte und Kuchen, die mit gängigen Zutaten und normalen Backformen gelingen. Für GutKochen schreibt er Rezepte mit genauen Mengen, nachvollziehbaren Schritten und Hinweisen, woran man den richtigen Garzustand erkennt.

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