Schupfnudelpfanne mit Sauerkraut und Speck

Schupfnudelpfanne mit Sauerkraut und Speck für 2 Personen. Mit Schupfnudeln aus dem Kühlregal, klaren Mengen und Tipps zum goldbraunen Anbraten.

Diese Schupfnudelpfanne mit Sauerkraut und Speck ist ein herzhaftes Essen für zwei Personen. Vorgegarte Schupfnudeln aus dem Kühlregal werden zunächst goldbraun gebraten. Danach kommen Sauerkraut, Zwiebel und kleine Speckwürfel in die Pfanne. Wenn die Flüssigkeit fast verkocht ist, wird alles kurz miteinander vermischt. So bleiben die gebratenen Schupfnudeln beim Servieren noch gut erkennbar.

Von GutKochen

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Welche Schupfnudeln passen?

Für die angegebenen Zeiten brauchst du vorgegarte Schupfnudeln, die sich direkt in der Pfanne braten lassen. Prüfe die Packung: Produkte, die zuerst ins Wasser müssen, werden entsprechend vorbereitet. Lege die Schupfnudeln möglichst in einer Lage in die Pfanne, damit sie Kontakt zum heißen Boden bekommen.

Gegartes Sauerkraut abwiegen

Die 300 g beziehen sich auf abgetropftes, bereits gegartes Kraut. Wiege es deshalb erst nach dem Abtropfen ab. Rohes Sauerkraut braucht vorab eine eigene Garzeit. Die kurze Zeit in dieser Pfanne ist dafür gedacht, fertiges Kraut zusammen mit Zwiebel, Speck und Brühe zu erwärmen.

Rezept: Schupfnudelpfanne mit Sauerkraut und Speck

Goldbraune Schupfnudeln mit Sauerkraut, Zwiebeln und kleinen Speckwürfeln in einer schwarzen Pfanne
GutKochen

Schupfnudelpfanne mit Sauerkraut und Speck

Goldbraun gebratene Schupfnudeln werden mit gegartem Sauerkraut, Zwiebel und Speck vermischt. Die Schupfnudeln kommen erst zum Schluss zurück in die Pfanne. Das Rezept ergibt zwei Hauptportionen.
Vorbereitungszeit 10 Minuten
Zubereitungszeit 25 Minuten
Gesamtzeit 35 Minuten
Portionen: 2 Portionen

Zutaten
  

Für die Schupfnudelpfanne
  • 500 g Schupfnudeln vorgegart, aus dem Kühlregal; zum direkten Anbraten geeignet
  • 300 g gegartes Sauerkraut abgetropft gewogen, z. B. aus Glas oder Beutel
  • 75 g geräucherter Speck klein gewürfelt
  • 1 Zwiebel klein
  • 1 EL neutrales Pflanzenöl z. B. Rapsöl
  • 100 ml Gemüsebrühe
  • 0,5 TL Kümmelsamen optional
  • schwarzer Pfeffer und Salz nach Geschmack; wegen des Specks sparsam salzen

Kochutensilien

  • 1 große Pfanne mit Deckel 28–30 cm Durchmesser
  • 1 Küchensieb
  • 1 großer Teller zum Zwischenlagern der Schupfnudeln

Methode
 

Zubereitung
  1. Das gegarte Sauerkraut in einem Sieb abtropfen lassen und anschließend 300 g abwiegen. Sehr lange Krautfäden nach Wunsch mit einer Küchenschere kürzen. Die Zwiebel schälen und fein würfeln.
  2. Das Öl in der großen Pfanne erhitzen. Die vorgegarten Schupfnudeln darin bei mittlerer Hitze etwa 8–10 Minuten rundherum goldbraun braten; die Packungshinweise beachten. Erst wenden, wenn sich an der Unterseite Farbe gebildet hat. Auf einen großen Teller geben und offen beiseitestellen.
  3. Den Speck in die noch heiße Pfanne geben und etwa 3 Minuten auslassen. Die Zwiebel hinzufügen und weitere 3 Minuten bei mittlerer Hitze glasig dünsten. Regelmäßig umrühren, damit die Zwiebel nicht zu dunkel wird.
  4. Das abgetropfte Sauerkraut und nach Wunsch den Kümmel dazugeben. Die Gemüsebrühe angießen und alles vermischen. Zugedeckt etwa 5 Minuten sanft köcheln lassen. Danach den Deckel abnehmen und weitere 2–3 Minuten erhitzen, bis die Flüssigkeit weitgehend verdampft und das Kraut durchgehend heiß ist.
  5. Die gebratenen Schupfnudeln zurück in die Pfanne geben. Behutsam unter das Kraut heben und 1–2 Minuten gemeinsam erwärmen. Mit Pfeffer und bei Bedarf wenig Salz abschmecken. Auf zwei Portionen verteilen und direkt servieren.

Notizen

Verwendet werden vorgegarte Schupfnudeln aus dem Kühlregal und bereits gegartes Sauerkraut. Für rohes Sauerkraut gelten andere Garzeiten; dieses zuerst nach Packungsangabe separat garen.
Das Sauerkraut erst abtropfen lassen und dann 300 g abwiegen. Die Brühe vor dem Zusammenführen weitgehend einkochen lassen, damit die Schupfnudeln nicht in Flüssigkeit liegen.
Die Gesamtzeit von etwa 35 Minuten gilt für die angegebene Menge in einer großen Pfanne. Bei mehreren Bratdurchgängen oder abweichenden Packungshinweisen mehr Zeit einplanen.

Warum die Schupfnudeln zuerst herausnehmen?

Auf dem Teller behalten sie ihre gebratene Oberfläche, während das Sauerkraut erwärmt wird. Rühre sie erst wieder unter, wenn kaum noch freie Flüssigkeit in der Pfanne steht. Unter einem Deckel würden sie zusammen mit dem Kraut stärker dämpfen. Nach dem Zusammenführen reicht deshalb ein kurzes Erwärmen.

Mit Salz und Kümmel abschmecken

Speck, Brühe und Sauerkraut bringen bereits Würze mit. Probiere die fertige Mischung, bevor du zusätzlich salzt. Kümmel ist optional: Wenn du seinen Geschmack nicht magst, lässt du ihn weg. Die kräftige Säure des Krauts wird durch die milderen Kartoffelschupfnudeln und die gedünstete Zwiebel ergänzt.

Die Menge für vier Personen verdoppeln

Für vier Portionen verdoppelst du die Zutaten. Brate die Schupfnudeln dabei in mehreren Durchgängen oder nutze zwei Pfannen, damit der Boden nicht zu voll liegt. Eine doppelte Menge in derselben Pfanne braucht mehr Zeit; sie lässt sich nicht mit unveränderter Bratzeit zubereiten.

Reste aufbewahren und aufwärmen

Lass übrige Portionen zügig abkühlen und bewahre sie abgedeckt im Kühlschrank auf. Innerhalb von 2 Tagen verbrauchen. Zum Aufwärmen in einer Pfanne bei mittlerer Hitze vorsichtig wenden, bis alles durchgehend heiß ist. Die gebratene Oberfläche wird dabei meist etwas weicher als direkt nach der Zubereitung.

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Häufige Fragen

Muss ich die Schupfnudeln vorkochen? Das hängt vom Produkt ab. Dieses Rezept verwendet bereits vorgegarte Schupfnudeln zum direkten Anbraten; die Packungshinweise haben Vorrang.

Kann ich den Speck weglassen? Ja. Dünste die Zwiebel dann in 1 zusätzlichen TL Öl und verwende Gemüsebrühe. Für eine vegetarische Variante auch die Zutatenliste der Schupfnudeln prüfen und am Ende neu abschmecken.

Bildhinweis: KI-generierter Serviervorschlag.

Mehmet Kurt
Mehmet Kurt

Mehmet Kurt kocht und backt in seiner Küche in Koblenz und betreibt GutKochen. Ihn interessieren vor allem alltagstaugliche Hausmannskost, saisonale Gerichte und Kuchen, die mit gängigen Zutaten und normalen Backformen gelingen. Für GutKochen schreibt er Rezepte mit genauen Mengen, nachvollziehbaren Schritten und Hinweisen, woran man den richtigen Garzustand erkennt.

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