Spaghettikürbis aus dem Ofen mit Spinat und Tomaten

Spaghettikürbis aus dem Ofen mit Spinat, Tomaten und Mozzarella. Vegetarisches Rezept für 2 Personen mit Garprobe und Tipps für die Kürbisfäden.

Bei diesem Spaghettikürbis-Rezept übernimmt der Ofen den größten Teil der Arbeit. Nach dem Garen lässt sich das Fruchtfleisch mit einer Gabel in feine Fäden ziehen. Sie werden direkt in der Schale mit Spinat und Tomaten gemischt und mit Mozzarella überbacken. Ein mittelgroßer Kürbis ergibt zwei große vegetarische Portionen.

Von GutKochen

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Woran erkennst du Spaghettikürbis?

Für dieses Gericht brauchst du ausdrücklich Spaghettikürbis. Er hat meist eine längliche, hellgelbe bis gelbliche Schale und bildet nach dem Garen die typischen Fäden. Hokkaido und Butternut eignen sich für viele Ofengerichte, bekommen aber keine vergleichbare Faserstruktur.

Den harten Kürbis sicher halbieren

Lege ein feuchtes Tuch unter das Brett, damit es nicht wegrutscht, und gib dem Kürbis eine stabile Auflage. Arbeite mit einem scharfen, ausreichend großen Messer und ohne ruckartige Kraft. Sehr harte oder große Exemplare kannst du bereits beim Einkauf teilen lassen.

Rezept: Spaghettikürbis aus dem Ofen mit Spinat und Tomaten

Zwei gebackene Spaghettikürbishälften mit Spinat, Kirschtomaten und geschmolzenem Mozzarella
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Spaghettikürbis aus dem Ofen mit Spinat und Tomaten

Zwei gebackene Spaghettikürbishälften mit einer Füllung aus Spinat, Kirschtomaten und den gelockerten Kürbisfäden. Etwas Mozzarella sorgt für eine gebräunte Oberfläche.
Vorbereitungszeit 15 Minuten
Zubereitungszeit 1 Stunde 5 Minuten
Gesamtzeit 1 Stunde 20 Minuten
Portionen: 2 große Portionen

Zutaten
  

Für den gefüllten Kürbis
  • 1 Spaghettikürbis ca. 1,2–1,5 kg
  • 2 EL Olivenöl 1 EL für den Kürbis, 1 EL für die Pfanne
  • 250 g Kirschtomaten
  • 150 g Babyspinat frisch
  • 2 Knoblauchzehen
  • 1 TL getrockneter Oregano
  • 150 g geriebener Mozzarella bei vegetarischer Ernährung auf entsprechendes Lab achten
  • 0,5 TL Salz ca., anschließend abschmecken
  • 0,25 TL schwarzer Pfeffer

Kochutensilien

  • 1 Backblech mit Backpapier
  • 1 großes scharfes Messer
  • 1 Pfanne
  • 1 Gabel zum Lockern der Kürbisfäden

Methode
 

Zubereitung
  1. Den Backofen auf 200 °C Ober-/Unterhitze oder 180 °C Umluft vorheizen. Den Kürbis waschen, auf einem rutschfesten Brett stabil ablegen und vorsichtig längs halbieren. Mit einem Löffel Kerne und lockere Fasern aus der Mitte entfernen.
  2. Die Schnittflächen mit insgesamt 1 EL Olivenöl einreiben und mit einem Teil von Salz und Pfeffer würzen. Mit der Schnittfläche nach unten auf das mit Backpapier belegte Blech legen. Auf mittlerer Schiene etwa 40–50 Minuten garen. Der Kürbis ist bereit, wenn sich das Fruchtfleisch mit einer Gabel leicht in Fäden lösen lässt; ein besonders dicker Kürbis braucht länger.
  3. Während der letzten 15 Minuten der Backzeit den Spinat waschen und abtropfen lassen, die Tomaten halbieren und den Knoblauch fein hacken. 1 EL Olivenöl in einer Pfanne erhitzen. Knoblauch kurz bei mittlerer Hitze anschwitzen, ohne ihn zu bräunen. Tomaten und Oregano zugeben und etwa 4 Minuten braten. Spinat hinzufügen und 1–2 Minuten zusammenfallen lassen. Mit dem restlichen Salz und Pfeffer würzen.
  4. Die Hälften aus dem Ofen nehmen, vorsichtig umdrehen und kurz handhabbar abkühlen lassen. Das Fruchtfleisch mit einer Gabel von den Seiten zur Mitte hin in Fäden lockern. Die Schale dabei möglichst nicht verletzen; am Rand einen dünnen stabilen Rest stehen lassen.
  5. Die Spinat-Tomaten-Mischung auf beide Hälften verteilen und vorsichtig mit den Kürbisfäden mischen. Den Mozzarella darüberstreuen. Mit der offenen Seite nach oben weitere 10–12 Minuten bei gleicher Temperatur backen, bis der Käse geschmolzen und stellenweise goldbraun ist.
  6. Je eine Kürbishälfte als große Portion servieren. Das Fruchtfleisch aus der Schale löffeln; die feste Schale wird bei diesem Gericht nicht mitgegessen.

Notizen

Die Zeit von ca. 80 Minuten gilt für einen mittelgroßen Kürbis; Größe und Wandstärke beeinflussen die Garzeit. Die Füllung wird parallel im Ofen-Zeitfenster zubereitet. Die Garprobe ist wichtiger als die Minute auf der Uhr.
Als kleinere Beilage reichen die beiden Hälften für 4 Personen. Für tiefgekühlten Spinat etwa 100–150 g aufgetauten und gut ausgedrückten Blattspinat verwenden.

Die Garprobe entscheidet über die Fäden

Nach etwa 40 Minuten lohnt sich die erste Probe. Lässt sich das Fruchtfleisch noch kaum lösen, braucht es weitere Ofenzeit. Schabe einen noch festen Kürbis nicht mit Gewalt aus; dabei zerbricht die Schale leichter. Lässt sich das Fleisch dagegen locker mit der Gabel lösen, kannst du es mit der Füllung vermischen.

So wird die Füllung nicht wässrig

Lass gewaschenen Spinat gut abtropfen und gare die halbierten Tomaten kurz in der Pfanne. Die Flüssigkeit soll nicht vollständig verschwinden, aber es sollte keine große Pfütze in die Kürbishälften gelangen. Tiefgekühlten Spinat vorher auftauen und ausdrücken. Mozzarella zum Reiben enthält weniger freie Flüssigkeit als eine tropfnasse Kugel aus der Lake.

Vorbereiten und Reste aufbewahren

Die Tomaten lassen sich vorher schneiden und der Käse abwiegen. Am besten füllst und überbackst du die Hälften frisch. Reste nach dem Abkühlen abgedeckt in den Kühlschrank stellen und innerhalb von 1–2 Tagen im Ofen oder in der Pfanne gründlich erhitzen; die Kürbisfäden werden dabei weicher.

Was passt dazu?

Ein grüner Salat oder ein Stück Brot ergänzt die gefüllten Hälften. Für ein anderes Gemüsegericht aus dem Ofen kannst du unsere Ofenkartoffeln mit Kräuterquark ausprobieren. Wer lieber eine Suppe kocht, findet hier Kürbissuppe mit Kokosmilch und Ingwer.

Häufige Fragen

Kann ich die Schale mitessen? Bei dieser Zubereitung dient sie als Schale zum Servieren. Gegessen werden die gelockerten Kürbisfäden und die Füllung.

Kann ich einen größeren Kürbis nehmen? Ja, die erste Backphase dauert dann häufig länger. Passe die Füllung an die Menge des Fruchtfleischs an und prüfe die Fäden mit der Gabel.

Bildhinweis: KI-generierter Serviervorschlag.

Mehmet Kurt
Mehmet Kurt

Mehmet Kurt kocht und backt in seiner Küche in Koblenz und betreibt GutKochen. Ihn interessieren vor allem alltagstaugliche Hausmannskost, saisonale Gerichte und Kuchen, die mit gängigen Zutaten und normalen Backformen gelingen. Für GutKochen schreibt er Rezepte mit genauen Mengen, nachvollziehbaren Schritten und Hinweisen, woran man den richtigen Garzustand erkennt.

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